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Lehrveranstaltungen


 

Leuphana Universität Lüneburg

WiSe 2015/16

Seminar im Leuphana Semester

Modul Wissenschaft lehrt Verstehen:

Das "Fremde" und das "Eigene": Kollektive Identitäten und Fremdheiten in Deutschland vom 18. Jh. bis heute

Zeit: tba
 

Inhalte der Veranstaltung: "Fremdheiten" sind nicht allein in Form von konkreten ökonomischen Prozessen, sozialen Entwicklungen und politischen Abläufen Bestandteil jedes "Eigenen" sondern auch in Form der damit verbundenen Ideologeme, Theorien, Bilder, Modelle, Ideale und Utopien. Um einige der literarischen, kulturellen und wissenschaftlichen Entwürfe von "Fremdheit" soll es im Seminar gehen. Dabei werden wir exemplarisch die limitischen und kaptativen Prozesse analysieren, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten in unterschiedlichster Weise zur kollektiven Identitätsbildung auf nationaler Ebene entworfen und genutzt wurden. Mit anderen Worten: Welchen "fremden" Epochen, Kulturen und Regionen wurden in welchen Diskursen welche positiven und negativen Bedeutungen zugeschrieben, um sie zur Formierung eines "Eigenen", eines "Deutschen" zu nutzen? Schwerpunkte bei der Literaturauswahl bilden kanonische Texte der deutschen Literatur, bei der Forschungsliteratur liegt der Schwerpunkt ebenfalls auf (internationalen) Klassikern.  

Didaktisches Konzept: Im Seminar nähern wir uns dem Thema durch die Analyse und Einordnung verschiedener wissenschaftlicher, philosophischer und literarischer Texte. Am Rande befassen wir uns auch mit Bildmaterial. So wird die Vielfalt geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung exemplarisch erfahren. Es soll dabei gelernt werden, die disziplinären bzw. gattungsmäßigen Traditionen, Herangehensweisen und epistemologischen Grenzen von wissenschaftlichen und ästhetischen Deutungsangeboten zu reflektieren. Methodische Kompetenzen – Bibliographieren, wissenschaftliches Lesen, Bewerten, Zitieren, Themenfindung und wissenschaftliches Schreiben – werden in Zusammenarbeit mit dem/der Tutor/-in in Übungen vermittelt und trainiert. Neben dem "wie" soll darüberhinaus stets das "warum" betrachtet werden – die wissenschaftshistorischen und -theoretischen Hintergründe akademischer Arbeitsweisen, die auch anhand ausgewählter Sekundärtexte (Grafton, Krajewski, Zanetti) in den Blick genommen werden sollen.


 


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Leuphana Universität Lüneburg

WiSe 2014/15

Seminar im Leuphana Semester

Modul Wissenschaft lehrt Verstehen:

Sporthelden 1860 – 1920ff – 1936

Fr, 8-10 Uhr
 

Inhalte der Veranstaltung: Sport ist paradigmatischer Ort moderner Helden. Im Seminar soll die Rolle von Helden im Sport entlang ausgewählter Epochenschnitte untersucht werden: 1860 fand das erste „Deutsche Turnfest“ statt, ohne dass Deutschland zu jener Zeit staatlich existierte. Zu fragen ist hier nach der Rolle von Sporthelden – vor allem Turnern – für die Formierung einer deutschen Nation vor der Reichsgründung 1871. In den 1920er Jahren wurde eine Vielzahl neuer Sportarten populär (Autorennen, Boxen, Sechstagerennen), deren Protagonisten sich unter den neuen Bedingungen einer zunehmend mediatisierten, kommerzialisierten und popularisierten Sportwelt maßen. Zugleich wird in dieser Zeit der Sport zum Instrument spezifischer politischer Interessen mit den damit verbundenen Heldenbildern (Arbeitersport, jüdische Sportvereine). Im Nationalsozialismus schließlich waren sowohl Helden als auch der Sport ideologisch besonders bedeutsam. Während beispielsweise im Alpinismus ganze Seilschaften zu paradigmatischen nationalsozialistischen Helden erklärt wurden, öffnete sich das Dritte Reich während der Olympiade 1936 nur scheinbar den Sporthelden aus der ganzen Welt.  

Didaktisches Konzept: Im Seminar nähern wir uns dem Thema durch die Analyse und Einordnung verschiedener historischer und auch literarischer Texte. Am Rande befassen wir uns auch mit Bild- und Filmmaterial. So wird zum einen die Vielfalt geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung exemplarisch erfahren. Es soll dabei gelernt werden, die disziplinären bzw. gattungsmäßigen Traditionen, Herangehensweisen und epistemologischen Grenzen von wissenschaftlichen und ästhetischen Deutungsangeboten zu reflektieren. Methodische Kompetenzen – Bibliographieren, wissenschaftliches Lesen, Bewerten, Zitieren, Themenfindung und wissenschaftliches Schreiben – werden in Zusammenarbeit mit dem/der Tutor/-in in Übungen vermittelt und trainiert. Neben dem "wie" soll darüberhinaus stets das "warum" betrachtet werden – die wissenschaftshistorischen und -theoretischen Hintergründe akademischer Arbeitsweisen, die auch anhand ausgewählter Sekundärtexte (Grafton, Krajewski, Zanetti) in den Blick genommen werden.


 


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Leuphana Universität Lüneburg

WiSe 2013/14

Seminar im Leuphana Semester

Modul Wissenschaft macht Geschichte:

"Geld, Markt und Moral" – und "Arbeit". Literarische und theoretische Annäherungen von 1800 bis in die Gegenwart

Blockveranstaltung an Samstags-Terminen
 

Inhalte der Veranstaltung: Dem Semesterthema "Geld, Markt und Moral" wollen wir uns über eine weitere Kategorie nähern, der "Arbeit". Für die Existenz des modernen Menschen ist die Arbeit ein wesentliches Element nicht nur seiner ökonomischen Existenz sondern auch seiner sozialen und individuellen Konstitution. In dem Zusammenhang bleiben auch Geld, Markt und Moral nicht abstrakt sondern finden ihren Ausdruck in der Arbeitswelt: Arbeitskraft wird auf einem Arbeitsmarkt gehandelt, sie wird in Geld entlohnt. Arbeit per se oder aber die Verhältnisse, unter denen gearbeitet wird, werden moralisch bewertet.
Im Seminar wollen wir unterschiedliche Texte diskutieren, in denen es neben Geld, Markt und Moral stets auch um Arbeit geht. Dabei stehen theoretische (soziologische, philosophische, historische) neben literarischen Werken.
Unser Blickpunkt wird darauf gerichtet sein, wie Arbeit hinsichtlich ihrer Bezahlung, ihrer moralischen Implikationen und der mit ihr verbundenen Machtverhältnisse in unterschiedlichen Epochen bewertet wurde. Zeitlich deckt die Textauswahl den Zeitraum von der Aufklärung bis in die Gegenwart ab. Chronologische Vollständigkeit kann und soll dabei nicht angestrebt werden.  

Didaktisches Konzept: Im Seminar nähern wir uns der Kategorie der "Arbeit" durch die Analyse und Einordnung verschiedener literarischer, historischer und philosophischer Texte. Damit wird zum einen die Vielfalt geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung exemplarisch erfahren. Es soll dabei gelernt werden, die disziplinären bzw. gattungsmäßigen Traditionen, Herangehensweisen und epistemologischen Grenzen von wissenschaftlichen und ästhetischen Deutungsangeboten zu reflektieren. Methodische Kompetenzen – Bibliographieren, wissenschaftliches Lesen, Bewerten, Zitieren, Themenfindung und wissenschaftliches Schreiben – werden in Zusammenarbeit mit dem/der Tutor/-in in Übungen vermittelt und trainiert. Neben dem "wie" soll darüberhinaus stets das "warum" betrachtet werden: die wissenschaftshistorischen und -theoretischen Hintergründe akademischer Arbeitsweisen, die auch anhand ausgewählter Sekundärtexte (Grafton, Krajewski, Hannig/Kümper u.a.) in den Blick genommen werden.


 


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Leuphana Universität Lüneburg

WiSe 2012/13

Seminar im Leuphana Semester

Modul Wissenschaft macht Geschichte:

Guillaume Tell, Tolstoi, Napoleon und der Wagen Odins: Europa und Fontanes 'Vor dem Sturm'

Blockveranstaltung an Samstags-Terminen
 

Inhalte der Veranstaltung: Fontanes Erstlingsroman "Vor dem Sturm" (1878) hat lange Zeit ein Schattendasein gefristet. In den letzten Jahren hat sich dies aber geändert. Wissenschaft und eine breitere Leserschaft widmen dem Werk vermehrt Aufmerksamkeit, wozu nicht zuletzt eine Neuedition beigetragen hat.
Tatsächlich kann der Roman, der im "Winter 1812 auf 13" im napoleonisch besetzten Preußen spielt, in vielerlei Hinsicht auch als ein exemplarischer Europa-Roman gelten: Der europäischen Adelskultur des Ancien Régime steht die Idee eines nationalen Aufstandes gegen die multinationale Grande Armée gegenüber, ein polnischer Edelmann ist überzeugter Preuße, in einer Berliner Dichtervereinigung werden deutsche und europäische Werke kritisiert und der Einfluss Napoleons auf die Zukunft Europas wird kontrovers diskutiert. Schließlich wird auf einer Metaebene die Begründung nationaler Geschichtsschreibung – z.B. durch die Archäologie – thematisiert.
Aber nicht nur auf der inhaltlichen, sondern auch auf der poetologischen und gattungsgeschichtlichen Ebene steht der Roman in europäischen Zusammenhängen: Er gilt als ein deutsches Pendant zu Tolstois weltliterarischem Epos "Krieg und Frieden" und Fontane hat sich ebenso intensiv wie produktiv mit den historical novels Walter Scotts und William Thackerays auseinandergesetzt.
Im Seminar sollen die genannten Ebenen und Diskurse thematisiert werden. Dazu beziehen wir uns nicht nur auf literaturwissenschaftliche Forschungsbeiträge im engeren Sinne, sondern auch auf Theorien zur Geschichtsschreibung, zur Wissenschaftsgeschichte, zur Raumwahrnehmung und -darstellung sowie zur Formierung kollektiver Identitäten.  

Didaktisches Konzept: Im Seminar nähern wir uns einem literarischen Text aus verschiedenen methodischen Richtungen, um die Vielfalt geisteswissenschaftlicher Forschung zu erfahren. Es soll dabei gelernt werden, stets die disziplinären Traditionen, Herangehensweisen und epistemologischen Grenzen von Interpretationsansätzen zu reflektieren.
Methodische Kompetenzen – Bibliographieren, wissenschaftliches Lesen, Bewerten, Zitieren, Themenfindung und wissenschaftliches Schreiben – werden in Zusammenarbeit mit dem/der Tutor/-in in Übungen vermittelt und trainiert. Neben dem "wie" soll darüber hinaus stets das "warum" betrachtet werden: die wissenschaftshistorischen und -theoretischen Hintergründe akademischer Arbeitsweisen, die auch anhand ausgewählter Sekundärtexte (Grafton, Krajewski, Hannig/Kümper u.a.) in den Blick genommen werden.


 


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Leuphana Universität Lüneburg

SoSe 2012

Seminar im Komplementärstudium

Perspektive Verstehen und Verändern: 

Wilhelm von Humboldt: Bildung und Identität

Veranstaltung muss leider entfallen

Fr, 16-18 Uhr
 

Inhalte der Veranstaltung: Kaum ein Begriff weist im politisch-gesellschaftlichen Diskurs eine derartige Konjunktur auf wie der Terminus der „Bildung“. Dieser Zentralbegriff soll um weitere Dimensionen von Wilhelm von Humboldts Denken ergänzt werden: Humboldt gilt als bedeutender, wenn nicht der bedeutendste deutsche Sprachphilosoph und seine geschichtsphilosophischen Überlegungen zum Altertum haben den deutschen Umgang mit der Antike bis weit ins 20. Jahrhundert hinein maßgeblich definiert. „Deutschland“ war für Humboldt eine Kategorie, der er sich nicht nur historisch analytisch, sondern ebenso politisch-visionär gestaltend genähert hat. Seine (Ehe-)Beziehungen schließlich waren immer auch ein (reflektiertes) Bildungsprojekt. Im Mittelpunkt des Seminars soll eine – um kulturhistorische und ideengeschichtliche Hintergründe ergänzte – Analyse von Quellentexten einschließlich der Korrespondenzen stehen. Dabei geht es um zentrale Kategorien und Diskurse von Humboldt Denken: „Bildung“, „Individuum“, (kollektive und individuelle) „Identität“, „Geschichte“. Neben diesen einzelnen Themen und Diskursen sollen auch das Humboldt-Bild des liberalen und libertären politischen Lagers sowie aktuellere biographische Zugänge untersucht werden.  

Lernziele/Kompetenzen: Übergeordnete Lernziele sind der Erwerb oder die Festigung von Kompetenzen im verstehenden Lesen historisch fremder Texte sowie die Fähigkeit, eigene Arbeitsergebnisse reflektiert, systematisch und nachvollziehbar schriftlich und mündlich zu präsentieren.
Im einzelnen soll die Fähigkeit erworben oder trainiert werden, kulturhistorische und ideengeschichtliche Hintergründe durch eigenen Recherche zu erschließen und systematisch für die Analyse von Quellentexten zu nutzen. In intensiver Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten soll geübt werden, übergreifende diskursive Zusammenhänge abstrahierend zu erfassen. Ein weiteres Lernziel ist es, Kriterien und Methoden zu entwickeln und anzuwenden, um Denkmodelle und Begriffe auf ihre Aktualisierbarkeit oder Übersetzbarkeit für unsere Gegenwart hin zu überprüfen. Schließlich soll auch die Fähigkeit erworben oder trainiert werden, Gattungs- bzw. Wissenschaftsgrenzen zu reflektieren, die unseren heutigen Umgang mit dem Werk eines „multiplen Wissenschaftlers“ bestimmen.


 


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Philipps-Universität Marburg

SoSe 2009

Mittelseminar und Seminar: 

Literatur der/über die DDR – von Anna Seghers bis Uwe Tellkamp

Blockveranstaltung an Samstags- und Sonntags-Terminen
 


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Philipps-Universität Marburg

WiSe 2008/09

Mittelseminar und Seminar: 

Theodor Fontane: Werk und Wirkung (19.-21. Jahrhundert)

Blockveranstaltung an Samstags- und Sonntags-Terminen
 


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Philipps-Universität Marburg

WiSe 2005/06

Mittelseminar: 

Menschenbild und Kunstverständnis der Weimarer Klassik

Mi, 9-11 Uhr
 


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Philipps-Universität Marburg

WiSe 2004/05

Proseminar: 

Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur

Mit Tutorium

Mi, 11-13 Uhr
 

Anmeldung: Listeneintrag ab sofort bis vor Semesterbeginn im Geschäftszimmer WR A 224. BTZ: 50

Das Seminar führt in Arbeitsweisen und Inhalte der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Durch exemplarische Analyse literarischer Texte werden grundlegende Begriffe, Methoden, Fragestellungen und Theorien der Literaturwissenschaft vorgestellt und eingeübt. In einem begleitenden Tutorium werden die Inhalte des Seminars um propädeutische Aspekte ergänzt. Der Besuch des Tutoriums wird deshalb dringend empfohlen (Zeit und Ort des Tutoriums siehe Aushang!). 

Hinweise auf obligatorische Texte und Anschaffungsempfehlungen für Einführungsliteratur werden in der 1. Sitzung gegeben. Dann besprechen wir auch gemeinsam die genaue Form der Leistungsnachweise. – ECTS: 2/4P


 


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Philipps-Universität Marburg

SoSe 2004

Proseminar: 

Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur

Mit Tutorium

Mi, 11-13 Uhr
 

Anmeldebedingung: Listeneintrag im Geschäftszimmer WR A 224 bis zum 20.4.2004

Das Seminar führt in Arbeitsweisen und Inhalte der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Durch exemplarische Analyse literarischer Texte werden grundlegende Begriffe, Methoden, Fragestellungen und Theorien der Literaturwissenschaft vorgestellt und eingeübt. In einem begleitenden Tutorium werden die Inhalte des Seminars um propädeutische Aspekte ergänzt. Der Besuch des Tutoriums wird deshalb dringend empfohlen. – ECTS: 2/4P  

Eine Auswahl an Einführungsliteratur befindet sich ab Vorlesungszeitbeginn im Semesterapparat in der Institutsbibliothek; weitere Hinweise auf obligatorische Texte und Anschaffungsempfehlungen werden in der ersten Sitzung gegeben. Dann besprechen wir auch gemeinsam die genaue Form der Leistungsnachweise.


 


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Philipps-Universität Marburg

WiSe 2003/04

Mittelseminar: 

Lessing als Dramatiker

Mi, 11-13 Uhr
 

Teilnahmevoraussetzung: Klausur (Lektüretest, vgl. Literaturangaben unten) in der 1. Sitzung. Anmeldung durch Listeneintrag im Geschäftszimmer WR A 224 bis zum 6.10.2003.

Lessings dramatisches Werk und seine theoretischen Schriften bilden ein wesentliches Element der Geschichte der Literatur im 18. Jahrhundert, mit "Miss Sara Sampson" begründete er die Gattung des bürgerlichen Trauerspiels in Deutschland. Außer den unten angegebenen Stücken werden im Seminar auch die "Hamburgische Dramaturgie" und weitere literaturkritische Texte behandelt. Dabei soll der ideengeschichtliche und soziale Entstehungs- und Wirkungskontext eine wesentliche Basis für die Textarbeit und die Diskussion bilden. Zentrale Fragestellungen betreffen unter anderen die Emanzipation des Individuums zum Bürger und die Begründung eines deutschen Nationaltheaters. – ECTS: 2/6P 

Arbeitsweise, Organisation: Einführende Kurzreferate und Diskussion; für einen Leistungsschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit im Umfang von 10-12 Seiten. 

Literatur zur Einführung und Vorbereitung: Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. Stuttgart 2001 (= RUB 45); ders.: Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück. Stuttgart 1996 (= RUB 10); ders.: Miss Sara Sampson. Stuttgart 1996 (= RUB 16); ders.: Nathan der Weise. Stuttgart 2000 (= RUB 3); Monika Fick: Lessing-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart, Weimar 2000. S. 2-22, S. 48-51 (Kopiervorlage ab 6.10.2003 im Seminarordner in der IB, dort finden Sie auch ein detailliertes Seminarprogramm).


 


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Philipps-Universität Marburg

SoSe 2002

Mittelseminar: 

Engagement, Auseinandersetzung, Widerstand. Aspekte der DDR-Literatur

Mi, 11-13 Uhr
 

Teilnahmevoraussetzung: Klausur (Lektüretest, vgl. Literaturangaben unten) in der 1. Sitzung. Anmeldung durch Listeneintrag in WR A 224 bis 22.3.2002.

Im Seminar sollen unterschiedliche Dimensionen der literarischen Auseinandersetzung mit dem sozialistischen Staat herausgearbeitet werden. Stärker als in Westdeutschland war die DDR-Literatur in offizielle kulturpolitische Diskurse eingebunden. Sie erhielt dadurch eine Position, die ihr einerseits vermehrte Einflußmöglichkeiten bot, sie aber andererseits auch stärker externen Einflüssen aussetzte. Die kulturpolitischen Voraussetzungen des Literaturschaffens in der und über die DDR werden deshalb ebenso Diskussionspunkte sein, wie das Selbstverständnis der Autoren und ihre Beziehung zur westdeutschen Literatur und Politik. Dabei werden Werke aller literarischen Gattungen behandelt. 

Arbeitsweise, Organisation: Einführende Kurzreferate und Diskussion; für einen Leistungsschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit. 

Literatur zur Einführung und Vorbereitung: Wolfgang Emmerich: Kleine Literaturgeschichte der DDR. Erweiterte Neuausgabe. Berlin 2000. S. 9-112, S. 239-283; Günter de Bruyn: Märkische Forschungen. Frankfurt/M. 1993 (= Fischer TB 5059); Anna Seghers: Das siebte Kreuz. 3. Aufl. Berlin 1995 (= Aufbau TB 5151); Christa Wolf: Kassandra. 4. Aufl. München 1996 (= dtv 11870).


 


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Philipps-Universität Marburg

WiSe 2001/02

Mittelseminar: 

Fontane: Vor dem Sturm. Geschichtsschreibung und "Vielheitsroman"

Fr, 11-13 Uhr 

Der Untertitel "Roman aus dem Winter 1812 auf 13" weist auf die historische Kontextuierung des 1878 erschienenen Romans hin. Fontane selbst sprach von einem "Vielheitsroman", der zahlreiche Personenkonstellationen und Lebenskreise abbildet. Aktuelle Einschätzungen reichen von einem Erzählwerk, "dessen wirklicher Held das Land Preußen ist" (Haffner), bis zu einem Roman, in dem "(ungewollt?) vaterländischer Pathos zu realistischer Provinzialität verkleinert wird" (de Bruyn). Im Mittelpunkt des Seminars sollen deshalb Fragen nach der Geschichtsauffassung in Fontanes Roman stehen, danach, wie der Autor im Preußen Bismarcks die Zeit der antinapoleonischen Erhebung darstellt. 

Arbeitsweise, Organisation: Kurzreferate, Diskussion; für einen Leistungsschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit.

Literaturhinweise zur Einführung und Vorbereitung: Intensive (!) Lektüre von Vor dem Sturm.


 


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Philipps-Universität Marburg

SoSe 2001

Exkursion: Novalis

(Organisation und Leitung)


 


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Philipps-Universität Marburg

SoSe 2001

Mittelseminar:

Ästhetik und Politik. Ideen zur Kulturnation um 1800

Fr, 11-13 Uhr 

In dieser Veranstaltung sollen Kulturmodelle und Gesellschaftskonzepte untersucht werden, die als Antworten und Alternativen zum Siegeszug des post-revolutionären Frankreich begriffen werden können. Die "Ästhetische Erziehung" (1795) Friedrich Schillers und die "Leyer und Schwerdt"-Anthologie (1814) Theodor Körners bilden dabei zwei ganz unterschiedliche Eckpunkte einer Textauswahl; außerdem werden noch Texte von Heinrich von Kleist, Wilhelm von Humboldt, Novalis und Fichte behandelt. Bei den Texten handelt es sich nicht nur um Literatur im engeren Sinne, sondern auch um ästhetiktheoretische, geschichtsphilosophische und politische Werke. Dadurch soll es möglich werden, ästhetische und poetologische Konzepte der Zeit um 1800 als Ausdruck eines kulturellen und sozialen Gesamtzusammenhangs zu begreifen.

Arbeitsweise, Organisation: Kurzreferate (15 Minuten), Diskussion mit Schwerpunkt auf der Analyse der Primärtexte. Für einen Leistungsschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit. 

Literaturhinweise zur Einführung und Vorbereitung: H. Schulze: Kleine deutsche Geschichte. München 1996. S. 74-102 (auch erhältlich über die Hessische Landeszentrale für politische Bildung); Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. In: A. Kuhn: Die Französische Revolution. Stuttgart 1999 (= RUB 17017). S. 217-221; F. Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Hrsg. von K. L. Berghahn. Stuttgart 2000 (= RUB 18062). Nachwort. S. 253-286.


 


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Letztes Update: 24.07.2015 – Disclaimer / Hinweis zur Problematik externer Links